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Was ist Esperanto?Esperanto ist eine internationale PlanspracheEine Plansprache wird nach einem bestimmten Plan gebildet. Ludwig Lazarus Zamenhof hat Esperanto vor über 100 Jahren geschaffen, damit sich Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache leichter verständigen können. Esperanto ist eine lebendige Sprache. Sie können mit ihr problemlos alle Feinheiten menschlichen Denkens ausdrücken. Esperanto ist leicht erlernbarZamenhof hat darauf geachtet, dass Esperanto leicht erlernbar ist. Natürlich müssen Sie Vokabeln und Grammatik lernen. Aber bereits nach wenigen Monaten können Sie sich problemlos auf Esperanto unterhalten. Möglich wird das durch ein ausgeklügeltes System der Wortbildung und der Bekanntheit der Vokabel in unserem Kulturkreis. In den folgenden Beispielen soll gezeigt werden wie durch einfache Wortbildungssilben die Bedeutung festgelegt wird:
Auch die restlichen Grammatikregeln sind ein Musterbeispiel an Logik und erleichtern das Erlernen ohne die Ausdrucksfähigkeit einzuschränken. Was ist das Ziel des Esperanto?Natürlich haben die verschiedenen Esperanto-Sprecher auch verschiedene Ziele, die sie mit dem Gebrauch des Esperanto verfolgen. Das Hauptziel des Initiators Ludwig Zamenhof war, das Verständigungsproblem in der Welt zu lösen und ein Mittel für die Völkerverständigung bereitzustellen. Auch heute besteht darin Übereinstimmung in der Sprecher-Gemeinschaft. Esperanto ist leichter erlernbar als andere Fremdsprachen und es ist neutral, d.h. niemandes Muttersprache. Esperanto soll unsere Muttersprachen keineswegs verdrängen, sondern sorgt für deren Gleichstellung und Erhaltung. Niemand soll bevorzugt oder benachteiligt werden. Esperantosprecher wenden sich so gegen die Unterdrückung sprachlicher und kultureller Minderheiten und die gezielte Ausnutzung sprachlicher und kultureller Einflüsse für politische oder wirtschaftliche Machtinteressen ("Sprachimperialismus"). Esperanto kann Zweitsprache für alle sein. Auf dem ersten Esperanto-Weltkongress 1905 kam man zu folgender Übereinkunft: "Esperantist ist jeder, der die Sprache Esperanto beherrscht und gebraucht, ganz gleich, für welche Zwecke er sie nutzt." Weiter wurde erneut bestätigt, dass Esperanto "niemandes Eigentum" ist (Link zum vollständigen Text in Deutsch). Daraus ergibt sich die weltanschauliche Neutralität des Esperanto. Völlig unpolitisch ist Esperanto jedoch nicht, es steht für die Ideale des Humanismus, wie Völkerverständigung und Gleichberechtigung. Deswegen wurde die internationale Sprache auch durch Hitler und Stalin verboten und verfolgt. Hält man sich vor Augen, dass die EU mehr als 500.000.000 € jährlich für Übersetzungen aufwendet, obwohl Sprachen wie das Finnische oder Tschechische in der Realität nicht gleichberechtigt sind und Deutschsprachige oft mit Nachdruck Deutsch als Arbeitssprache verteidigen müssen, ist eine gerechte Lösung ohne Esperanto als neutrale Brücken-Sprache nicht denkbar. Das Prager Manifests, eine Erklärung der Esperanto-Bewegung, präsentiert am Esperanto-Weltkongress 1996 in Prag, betont die Notwendigkeit einer demokratischen Kommunikation, der Sprachenrechte, der Bewahrung der Sprachenvielfalt und des effektiven Sprachenlernens: Text des Prager Manifests Esperanto estas...Das Filmprojekt von E@I "Esperanto estas" informiert in sechs Kapiteln über Esperanto in all seinen verschiedenen Facetten: Internetauftritt mit den Videos. Weitere InformationenSiehe auch die Seite Informations- und Werbematerial |